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    Steuerlichen Förderung der privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge.


    Checkliste zur steuerlichen Förderung der privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge

    05 Mai 2004  

    Quelle: Bundesministerium für Finanzen

    Aufgrund von rückläufigen Geburtenzahlen in Deutschland und einer steten Steigerung der Lebenserwartung hat der Gesetzgeber mit der Renten- und Versorgungsreform 2001 notwendige Einschnitte in der gesetzlichen Rentenversicherung bzw. in der Beamtenversorgung vollzogen. So wird beispielsweise das Rentenniveau bis zum Jahr 2030 auf 67 bis 68 % absinken. Vor diesem Hintergrund muss die Entscheidung des Gesetzgebers gesehen werden, den heutigen Beitragszahlern durch den steuerlich geförderten Aufbau eines zusätzlichen kapitalgedeckten Altersvorsorgevermögens den Anreiz zu geben, ihren Lebensstandard im Alter zu wahren und somit die leistungsrechtlichen Einschnitte im jeweiligen Alterssicherungssystem zu kompensieren. Daher wurde ein neuer zusätzlicher Sonderausgabenabzugsbetrag nach § 10a des Einkommensteuergesetzes (EStG) eingeführt, der zu einer geringeren Steuerlast führen kann.

    Die zusätzliche Altersvorsorge ist freiwillig und kein Muss, sondern nur ein Plus.

    Dem begünstigten Personenkreis steht eine breite Palette von Produkten der privaten Altersvorsorge und betrieblichen Altersversorgung zur Auswahl. Gerade diese Vielfalt ermöglicht es dem Anleger, individuell unter Berücksichtigung von Alter, Einkommen, Familienstand und Sicherheitsorientierung das für ihn sinnvollste Produkt auszuwählen. Eine Vielzahl von Publikationen, in denen Renditevergleiche zwischen den verschiedenen, begünstigten Anlageformen durchgeführt wurden, kann zur Entscheidung herangezogen werden.

    Die nachstehende Checkliste kann zwar keine individuelle Beratung ersetzen. Sie ermöglicht es Ihnen aber, gut informiert zur Beratung zu gehen und in zehn Schritten zum Abschluss eines Vertrages zu gelangen.

    10 Schritte zur privaten kapitaldeckenden Altersvorsorge

    1. Versorgungsanalyse

    2. Prüfung der finanziellen Situation

    3. Staatliche Förderung

    4. Persönliche Berechnungen

    5. Betriebliche Altersvorsorge

    6. Auswahl der Vorsorge

    7. Anlagemöglichkeiten

    8. Beratung

    9. Vertragsabschluss

    10. Nach Vertragsabschluss

 
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